Move2Rise Urban Intensive

Wann: 29.&30. August 2020 

SA&SO von 09:00-19:30

Kosten:

EUR 175,00,-/Person Early Bird Gesamtpaket bis 15.07.2020

EUR 199,00,-/Person Normalpreis Gesamtpaket ab dem 16.07.2020

Die Buchung für einen Ganztag oder auch einen/mehrere Halbtage ist nun möglich, hier gelten folgende Preise:

EUR 119,00,-/Person pro Ganztag

EUR 69,00,-/Person pro Halbtag

Sozialtarif auf Anfrage unter office@unify.co.at

Ort: MPFF-Saal, Wimpffengasse 25, 1220 Wien

Max. Teilnehmeranzahl 30

Das Mittagessen sowie kleine gesunde Snacks zwischendurch sind sowohl im Gesamtpaket als auch in den getrennten ganztags/halbtags Buchungen inkludiert. Alle Move2Rise Sommercamps werden durch vegetarisches-regionales Bio-Essen von unserem Kooperationspartner Soulkitchen geliefert! Somit unterstützen wir einen herzhaften Gastrobetrieb nach der Corona-Krise und bringen auch gleichzeitig ein wenig Achtsamkeit auf das Thema gute Ernährung für Tänzerinnen und Tänzer.

Was steht Euch bevor? Ein intensives urbanes Tanzvergnügen mit den Besten lokalen Tänzer/innen aus der österreichischen Szene in fast allen urbanen Stilrichtungen! Neun Stunden schwitzen pro Tag, lassen alle Tänzer/innen-Herzen etwas höher schlagen und bieten die Möglichkeit sich punktgenau mit der Materie der „Urban Styles“ auseinanderzusetzen. Das Camp wird im Open Level geführt, doch muss auch gesagt sein, dass man körperliche Fitness hierfür mitbringen muss – damit ist es nur für sehr mutige und sportliche Anfänger geeignet, die eine schnelle Auffassungsgabe haben und einen eisernen Willen!

 

Hier der Stundenplan:

 

Team

Romy Kolb

Nach einer dreijährigen Bühnentanzausbildung bei der ugandisch-österreichischen Tänzerin Chandiru Mawa verschlägt es Romy Kolb nach New York für weiteres Tanzstudium und Training vor allem der Stile Waacking und House. 2017 erhält sie als Darstellerin in „Blutsschwestern“ (Corinne Eckenstein) den Marburger Kinder- und Jugendtheaterpreis und ihr Interview wird in „Kulturvermittlung heute“ (Transcript Verlag) veröffentlicht. Sie performte unter anderem beim ESC für Conchita Wurst, Vienna Fashion Week, Life Ball, und internationalen Festivals wie Jam and Juice UK, Internationale Tanzwoche Dresden, Ladies of HipHop ua. Romy Kolb ist zweifache Mutter und lebhaft in Wien.

„Memo“ Mehmet Ali Karaaba

Memo ist 24 und hat vor ca 7-8 Jahren angefangen zu tanzen. Begonnen mit Breakdance in einer kleinen Tanzschule in Wien, nahm er seine ersten Unterrichtseinheiten. Sein Interesse an Hip-Hop wuchs und er fing so an sich intensiver mit verschiedenen Tanzstilen auseinanderzusetzen, unter anderem im Ausland an diversen Camps und weltweit  an bekannten Tanzstudios. Im Sommer 2016 verbrachte er ein Monat in Los Angeles um sich dort, in der größten Tanzindustrie weiter zu bilden. 

Seit ungefähr 2 Jahren hat Memo das Unterrichten auch für sich entdeckt und liebe es in Form von Choreographien seine Leidenschaft weiterzugeben und auszudrücken. 

Farah Deen

Die gebürtige Salzburgerin, Farah Deen, arbeitet als freiberufliche Tänzerin, Tanzpädagogin sowie Choreografin in Wien. 2006 gründete sie ihren Verein Potpourri –  Verein für urbanen Tanz & Nachwuchsförderung – und war seither auf nationalen sowie internationalen Bühnen zu sehen. Sie ist Mitbegründerin des international renommierten Streetdance Festivals „Flavourama“, welches jährlich über 2.000 Besucher aus ganz Europa nach Salzburg bringt. 2017 schloss sie ihr Studium in Recht und Wirtschaft ab und tourte mit der urbanen Tanzcompany „Hungry Sharks“ durch Österreich, Deutschland, Schweden, in die Schweiz, nach Italien, nach Rumänien, nach Großbritannien, nach Sri Lanka sowie in die USA.

2018 erhielt sie vom Bundeskanzleramt Österreich das Auslandsstipendium für Tänzerinnen und Choreografinnen sowie 2019 das AIR Stipendium der Stadt Salzburg für ihre Research-Aufenthalte in New York City. Im Jahrbuch «tanz» 2018 –  die Zeitschrift für Ballett, Tanz und Performance – wurde Farah Deen von Helmut Ploebst zur „Hoffnungsträgerin 2018″ gekürt. 2019 arbeitete sie zuletzt mit den ChoreografInnen Valentin Alfery (Hungry Sharks Cie), Simon Mayer (kopf hoch – Volxfest) , Harmen Tromp (Luzifer) sowie Silke Grabinger (Silk Fluegge Cie)  für verschiedene Tanzproduktionen zusammen. Als Red Bull Dance Opinionleaderin unterrichtet sie regelmäßig HipHop und Housedance in ganz Österreich um den Nachwuchs der urbanen Tanzszene zu fördern. 2019 produzierte Farah Deen ihre ersten beiden Kurzstücke „Arielle“ (30 min.) und „Houseward Bound“ (20 min.), welche in der ARGEkultur Salzburg sowie in der Brunnenpassage Wien aufgeführt wurden.

Attila Zanin

Attila Zanin wurde 1979 in Wien geboren, erhielt seine Ausbildung an der Ballettschule der Wiener Staatsoper und absolvierte in Stuttgart die HipHop-Ausbildung Urban Styles in den Tanzrichtungen HipHop, House, Electric Boogaloo und Robotdance in Stuttgart bei Marco Macal und Niels „Storm“ Robitzky. Weiters nahm er Unterricht bei Tanzgrößen wie: Brian „Footwork“ Green, Mr. Wiggles, Sugar Pop, Super Dave ,Toni GoGo, Bruce Ykanji, Damon Frost, Lollipop Sanchez, Junior, AMIGO Kadir Menis, K-Lee, Joker, Dominique Lisette…..
Seit 1999 unterrichtet er HipHop Tanz im In- und Ausland in Jugendzentren, Vereine und  Tanz Studios sowie beim ProArt Festival Prag, Tanzwochen Dresden und beim Impulstanz Festival in Wien und im Arriola Dance Studio, im Bereich Old School (Locking/Popping). Er ist Juror bei HipHop Battles und war Mitglied der Wiener HipHop Gruppe „Soulosophy“.

Seit 2009 ist er als Choreograph und Pädagoge tätig und gründete 2010 zusammen mit Hana Zanin die inklusive Tanzcompagnie „Ich bin O.K. Dance Company“ , wo er bis heute künstlerischer Leiter ist.

„Guti“ Patrick Gutensohn

Einer der Künstler aus Österreich der Tanz, Musik Produktion, Theater-tanz, Schauspiel und ein warmes Herz vereint. Patrick “Guti” Gutensohn widmet seit knapp 14 Jahren sein Leben dem Tanz und stand mit seiner Prodigyy Crew und Hungry Sharks Company auf zahlreichen Bühnen, Fernsehauftritten und Competitions weltweit wie dem Battle of the Year International, Die Große Chance auf ORF oder auf der Seebühne der Bregenzer Festspiele für Mozart’s Zauberflöte. Als “Good Lee” produzierte er die Musik für 2 abendfüllende Theaterstücke der Hungry Sharks Company wie auch für das Stück “(White Hole)” von Katharina Senk und weiteren Projekten. Als Solokünstler veröffentlichte Good Lee 2 Alben (“Minute Of Peace” 2017 & “Transience” 2019), wie auch einige Singles, Collaborations und Remixe mit und für Namen wie Koresma, Jade Alice oder Edamame.

 

Chiara Daucher

Im Alter von 8 Jahren hat sie ihre Leidenschaft für den Tanz, zunächst im Ballett und Jazz Unterricht, entdeckt. Darauf folgten Steppen, Modern Jazz, die ein oder andere Musical Produktion und schließlich Hip Hop. Nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa und Japan konnte sie sich in verschiedenen Stilen fortgebildet. Ihre langjährige klassische Ausbildung und das Training in vielen verschiedenen „Urban Styles“ bringen ihren enormen choreografischen Ideenreichtum mit sich. Teilen darf sie ihre Erfahrungen in ihren Classes sowohl in Österreich als auch im Ausland und sie ist jedes Mal aufs neue begeistert ihre Leidenschaft im Tanzstudio mit anderen Menschen zu teilen. 

Tina Rauter

Ihre Leidenschaft gilt der House Musik und allem, was mit ihr einhergeht. Da House Musik aus der afroamerikansichen und lateinamerikansichen Community entsprang, wird Tina Rauter während dem Workshop immer wieder Bezug auf kulturelle Schnittstellen nehmen, um ein Bewusstsein für die Herkunft und Entstehung des Tanzes und der Musik zu schaffen. 

Ihr persönlicher Werdegang startete in der Aerobic Welt, weiter zu Tanzformen welche aus der afroamerikanischen und lateinamerikanischen Community entsprungen sind – wie House Dance, Waacking, Hip Hop und Voguing. Durch ihr Interesse für zeitgenössischen Tanz und die Arbeit im Community-Tanz Bereich konnte Tina Rauter ihr pädagogisches Feld erweitern und dieses auch im Bereich von House Dance einsetzen. Da eine besondere Message von House Musik die folgende ist: „House is a feeling“, beschäftigen wir uns in ihren Stunden viel mit den eigenen Empfindungen im Tanz. Was möchte ich ausdrücken? Und wie wirkt die Musik selbst auf mich? Neben der Vermittlung von Musikalität, Grundschritten und Floorwork steht die Individualität, das Gemeinschaftsgefühl und der Spaß beim Tanzen für sie im Vordergrund. 

DaDa Milan „DaDa JV“

Dada kam vor 12 Jahren nach Österreich um die Ausbildung als Balletttänzer an der Wiener Staatsopern Ballettschule zu besuchen. Hier fand er dann über den Tanz seine zweite Familie und begab sich mehr und mehr in die urbane Welt des Tanzes. Dada’s Leidenschaft gilt heute dem Voguing wo er ein Teil der Gemeinschaft „KiKi House of ViVi“,  und auch „International Royal House of Milan“ ist. Als Künstler ist er immer an neuen Ausdrucksmöglichkeiten und Herausforderungen interessiert und bricht dabei stereotype Bilder einfach auf. Seine tänzerischen Fertigkeiten, sein Knowhow und seine liebenswerte Persönlichkeit bestechen dabei jeden Voguing als Prozess des individuellen Gefühls zu betrachten und expressiv seine Rolle in der Gesellschaft zu erforschen.

Dino Kecanovic

Dino Kecanovic ist 30, und ein gebürtiger Wiener der sich seit 2008 voll und ganz dem Tanz gewidmet hat. Angefangen hat er mit Breaking über House, Hip Hop und Afro bis hin zu modernen/zeitgenössischen Tanz, all diese und weitere Stile konnte er sich aneignen durch Jahre langes Training bei Lehrern im In- und Ausland (ua. New York, Paris, Köln) in Form von Jams, Workshops oder durch den Besuch offener Stunden. Seit Jahren hat er das Privileg sein Know-How in diversen Studios (BigSmile, The Unity Dance, ArriOla, usw), und auch bei anderen Tanzveranstaltunge,n weiterzugeben, sowohl in Wien, als auch österreichweit sofern er nicht selber auf der Bühne steht zum Beispiel im Raimund Theater „Messiah Rocks“ oder auch im ORF bei „Dancing Stars“.

Julian Strassl

Julian Strassl, 22, in Wien geboren, entdeckte das Tanzen im Alter von 13 Jahren für sich. Nach einigen Jahren der Ausbildung in Tanzschulen Wiens, zog es ihn ins Ausland, wo er u.A. in Deutschland, Slowenien, UK, Japan mit bekannten Gesichtern der Tanzszene trainierte. 

Wichtig ist ihm in der Weitergabe von Tanzstilen und Körperfertigkeiten die starke Verbindung zur Musik – das stehen für ihn im Vordergrund. Wer auf schnelle Choreografien, eine motivierende Herausforderung und gute Stimmung steht, der ist bei ihm genau richtig!

Jasmin Halper

Jasmin Halper, ursprünglich aus Baden, hat schon jung ihre Liebe zum Tanzen entdeckt. 
Nach ihrem Schulabschluss reiste sie dann an verschiedenste Orte in und außerhalb von Europa um Ihre Tanzausbildung weiter zu führen. Jasmin hat unterschiedliche Tanzstile trainiert bis sie später Dancehall und ihre Leidenschaft für die Kultur, die Musik und den Tanz entdeckte. Unter anderem machte sie 2017 eine Tanzausbildung in NY und aufgrund ihrer großen Leidenschaft für Dancehall führte sie ihre Reise 2017 auch zum ersten Mal nach Jamaika, dem Ursprungsland von  Dancehall. Dort lernte sie von zahlreichen talentierten Tänzern und hat bei einigen Shows mitgewirkt. Im Frühjahr 2018 wurde sie Teil der anerkannten internationalen Tanzgruppe `Xqlusiv Dancecrew`, ursprünglich aus Jamaika, und teilt ihr Wissen über die Kultur und den Tanzstil durch Ihre Workshops in Ländern auf der ganzen Welt. Außerdem ist sie in verschiedenen Musikvideos von internationale Artists wie Sean Paul, Voicemail, QQ, Gage, Shenseea und Javada zu sehen.

Tanzcommunity, nachdem in den letzten Wochen der Begriff „Urban“ als Sammelbegriff für Stilrichtungen wie House, Breaking, Locking, etc in den Kontext von einer rassistsichen Konnotation in den sozialen Medien diskutiert wurde, möchten wir uns ganz klar von jeglicher Diskiminierung und Unterdrückung der „Black Culture“ distanzieren! Als Kulturverein ist es uns wichtig die Kraft der Vereinigung hochzuhalten, viel weniger die Spaltung unserer Gesellschaft zu fördern, so werden wir, nachdem der Begriff „Urban“ Styles nun in den Diskurs geraten ist, gemeinsam mit der Tanzcommunity in Austausch treten und nach einer Lösung suchen wie wir zukünftig mit diesem Begriff umgehen werden. Das „Urban Intensive Dance Camp“ wird seinen Namen momentan behalten unter dem Verweis auf ein aktives Miteinander in dieser Diskussion, mit der Hoffnung auf eine zielgerichtete affektlose Partizipation in unserer Kommunikationskultur. Vielen Dank!

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